Alle Seminartermine auf einen Blick
Kombi-Seminar: Kursleitung Autogenes Training und Progressive Entspannung
KursleiterIn Autogenes Training
Ausbildung Autogenes Training - Aufbaukurs
Kursleitung Progressive Muskelentspannung
Zusatz-Fortbildung Progressive Muskelentspannung
EntspannungstrainerIn / EntspannungspädagogeIn
StresstrainerIn, StressberaterIn
Ziel dieses Seminars ist es, dass Sie
als Kursleiter bzw. Kursleiterin für
Autogenes Training und Progressive
Muskelentspannung
tätig werden können. Bspw. in Volkshochschulen,
Bildungsstätten, Fitnessstudios usw. Und auch wenn Sie solche
Kurse selbst organisieren. Ob Ihre Kurse von den gesetzlichen
Krankenkassen bezuschußt werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Kursleitung bedeutet hier, dass Sie die Teilnehmer an Ihren
Seminaren beim eigenständigen Erlernen des Autogenen Trainings
oder der Progressiven Entspannung begleiten und motivierend
unterstützen. Ihre Teilnehmer
erlernen Verfahren zur eigenständigen
Selbstentspannung. Insofern
müssen in den Seminaren auch die Erfahrungen, Erlebnisse und
Schwierigkeiten der Teilnehmer
beim Durchführungen der Übungen reflektiert und
besprochen werden.
Die Einsatzgebiete für die Durchführung von solchen Präventionsmaßnahmen sind vielfältig. Grundlegend kann man zwei Felder benennen:
Die Durchführung von Präventionskursen gemäß §20 SGB V. Bspw. in Bildungsstätten, Volkshochschulen, Fitnessstudios etc. Und auch von Ihnen selbst veranstaltete Präventionskurse. Ob Ihre Kurse von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschußt werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Informationen finden Sie unter §20 SGB - Prävention.
Der Einsatz von Autogenem Training und Progressiver Muskelentspannung in Kliniken und ambulanten Einrichtungen des Rehabilitationsbereichs. Hierbei sind bedingt durch die oftmals vorhandenen Limitierungen im Klinikbereich spezielle Maßnahmen und Settings nötig. Auch hierauf wird teilnehmerspezifisch in den Ausbildungen eingegangen. Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung sind wichtige Anwendungen bspw. in Rehakliniken, Suchtkliniken oder auch Schmerzkliniken.
Grundlage dieses Seminars ist für beide Entspannungsmethoden jeweils die Form, welche durch den §20 SGB V erfaßt wird. Dies bedeutet für das Autogene Training, dass wir den Schwerpunkt der Ausbildung auf die Grundstufe legen.
Typische Fragestellungen und entsprechende Antworten und damit weitergehende Informationen zu diesen Ausbildungen für die Entspannungsverfahren finden Sie hier: FAQ
Seminarinhalte
Die 6 Übungen der Grundstufe des Autogenen Trainings
Die Grundformen der Progressiven Muskelentspannung: Langform, Kurzform, Ampelübung, Entspannung durch Vergegenwärtigung, Differentielle Entspannung
Das Ruhewort bei der Progressiven Muskelentspannung
Grundlagen der psychophysischen Entspannungsreaktion
Kurs-Planung, Entwicklung und Durchführung von Seminaren mit praktischen Übungen
Komplettes Konzept für Präventionskurse mit 8 Einheiten à 90 Minuten
Nach Bedarf alternative Konzepte für den Einsatz im anderen Kontext, bspw. in Kliniken oder Reha-Institutionen
Psychologische Gesprächsführung
Das 3-Stufenmodell der Reflektionsrunden
Zuhören lernen: die 4 Arten des Zuhörens
Informationsgewinnung: Techniken der psychologischen Exploration
Psychologische Grundlagen für die Vermittlung des Autogenen Trainings und der Progressiven Muskelrelaxation
Umgang mit Schwierigkeiten, Ängsten und Widerständen auf Seiten der Teilnehmer
Selbsterfahrungsübungen
Grundlagen der Stresstheorie mit Selbsterfahrungsübungen
Lehrprobe
Jeder Teilnehmer führt im Seminar jeweils einen Teil der
ersten Kursstunde für beide Verfahren praktisch durch.
Seminarunterlagen
In der Seminargebühr enthalten sind ausführliche
schriftliche Seminarunterlagen.
Die Vermittlung von Progressiver Muskelentspannung und Autogenem Training stellt eine anspruchsvolle, psychologische Aufgabe dar. Deshalb ist es das Ziel, Sie in diesen Ausbildungsseminaren so umfassend zu schulen, dass Sie über eine breite Basis für Ihre Tätigkeit als Seminarleiter verfügen.
Die Ziele der beiden
Entspannungsverfahren:
Das Autogene Training und die Progressive Muskelentspannung
(progressive Muskelrelaxation) sind Entspannungsverfahren, welche auf
unterschiedliche Weise zu einem psychophysischen Entspannungszustand
führen. Die Verfahren sind unterschiedlich, die Ziele
weitgehend identisch:
körperliche und seelische Selbstregulation zur Förderung von Gelassenheit, allgemeine gesundheitsförderliche Prävention
Störungs-/Krankheitsbehandlung und Nachsorge
Förderung der Selbststeuerungsfähigkeiten (physiologisch / kognitiv / emotional / verhaltensmäßig), der Selbstregulierung vegetativer Funktionen, der optimalen organismischen Regulation von gesunden Verhaltensweisen, der Konzentrationsfähigkeit und der Selbstruhigstellung
Wahrnehmung der Sensibilisierung für Körpervorgänge, Körpersignalsysteme und positive Körperempfindungen
Stressbewältigung, Innenschau, Selbsterkenntnis
Dipl.-Psychologe Uwe Boving (Profil)
Gruppengröße:
maximal 15 Teilnehmer
Seminarumfang:
Autogenes Training: 34 Unterrichtseinheiten; Progressive Muskelentspannung: 34
Unterrichtseinheiten
Dies entspricht nach dem Kenntnisstand des Veranstalters den
Richtlinien des Handlungsleitfadens Prävention des GKV-Spitzenverbandes.
Supervision:
Nach dem jeweiligen Seminar haben Sie die Möglichkeit
telefonische Supervision vom Kursleiter zu erhalten (nicht in
der Seminargebühr enthalten).
Voraussetzungen:
Erfahrung in der Leitung von Gruppen ist nicht Voraussetzung, aber
natürlich eine sehr gute Basis. Prinzipiell gibt es in
Deutschland
keine Beschränkungen, wer solche Entspannungsverfahren
anleiten
darf. Für die Bezuschussung durch die gesetzlichen
Krankenkassen
gibt es allerdings spezielle Anforderungen. Falls dies für Sie
von
Interesse ist, sollten Sie sich bei den betreffenden Krankenkassen
erkundigen.
Wie bereits erwähnt, sind Nachgespräche ein wichtiger Bestandteil der
Durchführung von Kursen für Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung
im Präventionsbereich. Deshalb ist eine sehr gute Beherrschung der deutschen
Sprache Grundvoraussetzung für die Kursleitung. Zumindest wenn Sie das Seminar
in Deutsch durchführen wollen
Es ist für die
Tätigkeit als Kursleiter
zwingend notwendig, dass
man selbst zumindest eines der beiden Verfahren in einem qualifizierten
Kurs über mindestens 6 Kurs-Einheiten als Teilnehmer erlernt hat und
anwenden kann. Dies kann dann ein Kurs vor Ort bei Ihnen zuhause sein
und vor der Schulung zum Seminarleiter erfolgen. Es hat aber auch
Vorteile, wenn Sie einen solchen Kurs nach der Ausbildung absolvieren. Den
Besuch eines solchen Kurses müssen Sie uns nicht formell nachweisen. Dies
überlassen wir Ihrer Selbstverantwortung.
In unseren Seminarleiter-Ausbildungen führen wir
Selbsterfahrungs-Übungen durch. Diese ersetzen aber nicht das
Erlernen des jeweiligen Entspannungsverfahrens in einem Kurs
über
mehre Wochen. Wir bieten Ihnen eine
kompakte, zusammenhängende Ausbildung zum Kursleiter.
Das
Erlernen der Verfahrens in der Selbstanendung ist nicht Teil der Ausbildung. Sie können dies in einem entsprechenden
Kurs in
Ihrer Umgebung vor Ort durchführen. Dafür bieten sich natürlich
Präventionskurse der Krankenkassen an.