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Ausbildung zur SeminarleiterIn bzw. KursleiterIn für Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung nach §20 SGB (Prävention)

Intensive Fortbildung zum Seminarleiter bzw. Kursleiter für Autogenes Training nach Schultz und Progressive Muskelentspannung (Muskelrelaxation) nach Jacobson in Köln

Seminartermine

 

Termine für Seminare in Berlin, Hamburg, Leipzig und Karlsruhe finden Sie hier: www.ausbildungen20.de

Ziel dieses Seminars ist es, dass Sie als Kursleiter bzw. Kursleiterin für Autogenes Training und Progressive Ausbildung zum Kursleiter / Seminarleiter für die Entspannungsverfahren Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung (Progressive Relaxation)Muskelentspannung tätig werden können. Bspw. in Volkshochschulen, Bildungsstätten, Fitnessstudios usw. Und auch wenn Sie solche Kurse selbst organisieren. Ob Ihre Kurse von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschußt werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Kursleitung bedeutet hier, dass Sie die Teilnehmer an Ihren Seminaren beim eigenständigen Erlernen des Autogenen Trainings oder der Progressiven Entspannung begleiten und motivierend unterstützen. Ihre Teilnehmer erlernen Verfahren zur eigenständigen Selbstentspannung. Insofern müssen in den Seminaren auch die Erfahrungen, Erlebnisse und Schwierigkeiten der Teilnehmer beim Durchführungen der Übungen reflektiert und besprochen werden.

Die Einsatzgebiete für die Durchführung von solchen Präventionsmaßnahmen sind vielfältig. Grundlegend kann man zwei Felder benennen:

  • Die Durchführung von Präventionskursen gemäß §20 SGB V. Bspw. in Bildungsstätten, Volkshochschulen, Fitnessstudios etc. Und auch von Ihnen selbst veranstaltete Präventionskurse. Ob Ihre Kurse von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschußt werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Informationen finden Sie unter §20 SGB - Prävention.

  • Der Einsatz von Autogenem Training und Progressiver Muskelentspannung in Kliniken und ambulanten Einrichtungen des Rehabilitationsbereichs. Hierbei sind bedingt durch die oftmals vorhandenen Limitierungen im Klinikbereich spezielle Maßnahmen und Settings nötig. Auch hierauf wird teilnehmerspezifisch in den Ausbildungen eingegangen. Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung sind wichtige Anwendungen bspw. in Rehakliniken, Suchtkliniken oder auch Schmerzkliniken.

Grundlage dieses Seminars ist für beide Entspannungsmethoden jeweils die Form, welche durch den §20 SGB V erfaßt wird. Dies bedeutet für das Autogene Training, dass wir den Schwerpunkt der Ausbildung auf die Grundstufe legen. 

Typische Fragestellungen und entsprechende Antworten und damit weitergehende Informationen zu diesen Ausbildungen für die Entspannungsverfahren finden Sie hier: FAQ

Seminarinhalte

  • Die 6 Übungen der Grundstufe des Autogenen Trainings

  • Die Grundformen der Progressiven Muskelentspannung: Langform, Kurzform, Ampelübung, Entspannung durch Vergegenwärtigung, Differentielle Entspannung

  • Das Ruhewort bei der Progressiven Muskelentspannung

  • Grundlagen der psychophysischen Entspannungsreaktion

  • Kurs-Planung, Entwicklung und Durchführung von Seminaren mit praktischen Übungen

  • Komplettes Konzept für Präventionskurse mit 8 Einheiten à 90 Minuten

  • Nach Bedarf alternative Konzepte für den Einsatz im anderen Kontext, bspw. in Kliniken oder Reha-Institutionen

  • Psychologische Gesprächsführung

    • Das 3-Stufenmodell der Reflektionsrunden

    • Zuhören lernen: die 4 Arten des Zuhörens

    • Informationsgewinnung: Techniken der psychologischen Exploration

  • Psychologische Grundlagen für die Vermittlung des Autogenen Trainings und der Progressiven Muskelrelaxation

  • Umgang mit Schwierigkeiten, Ängsten und Widerständen auf Seiten der Teilnehmer

  • Selbsterfahrungsübungen

  • Grundlagen der Stresstheorie mit Selbsterfahrungsübungen

Lehrprobe
Jeder Teilnehmer führt im Seminar jeweils einen Teil der ersten Kursstunde für beide Verfahren praktisch durch.

Seminarunterlagen
In der Seminargebühr enthalten sind ausführliche schriftliche Seminarunterlagen.

Die Vermittlung von Progressiver Muskelentspannung und Autogenem Training stellt eine anspruchsvolle, psychologische Aufgabe dar. Deshalb ist es das Ziel, Sie in diesen Ausbildungsseminaren so umfassend zu schulen, dass Sie über eine breite Basis für Ihre Tätigkeit als Seminarleiter verfügen.

Die Ziele der beiden Entspannungsverfahren:
Das Autogene Training und die Progressive Muskelentspannung (progressive Muskelrelaxation) sind Entspannungsverfahren, welche auf unterschiedliche Weise zu einem psychophysischen Entspannungszustand führen. Die Verfahren sind unterschiedlich, die Ziele weitgehend identisch:

  • Entspannung als gesundes Gegengewicht zu übermäßiger körperlicher und seelischer Spannung integriert in den Alltag.
  • körperliche und seelische Selbstregulation zur Förderung von Gelassenheit, allgemeine gesundheitsförderliche Prävention

  • Störungs-/Krankheitsbehandlung und Nachsorge

  • Förderung der Selbststeuerungsfähigkeiten (physiologisch / kognitiv / emotional / verhaltensmäßig), der Selbstregulierung vegetativer Funktionen, der optimalen organismischen Regulation von gesunden Verhaltensweisen, der Konzentrationsfähigkeit und der Selbstruhigstellung

  • Wahrnehmung der Sensibilisierung für Körpervorgänge, Körpersignalsysteme und positive Körperempfindungen

  • Stressbewältigung, Innenschau, Selbsterkenntnis

Kursleiter:

Dipl.-Psychologe Uwe Boving (Profil)

Gruppengröße:
maximal 15 Teilnehmer

Seminarumfang:
Autogenes Training: 34 Unterrichtseinheiten; Progressive Muskelentspannung: 34 Unterrichtseinheiten
Dies entspricht nach dem Kenntnisstand des Veranstalters den Richtlinien des Handlungsleitfadens Prävention des GKV-Spitzenverbandes.

Supervision:
Nach dem jeweiligen Seminar haben Sie die Möglichkeit telefonische Supervision vom Kursleiter zu erhalten (nicht in der Seminargebühr enthalten).

Voraussetzungen:
Erfahrung in der Leitung von Gruppen ist nicht Voraussetzung, aber natürlich eine sehr gute Basis. Prinzipiell gibt es in Deutschland keine Beschränkungen, wer solche Entspannungsverfahren anleiten darf. Für die Bezuschussung durch die gesetzlichen Krankenkassen gibt es allerdings spezielle Anforderungen. Falls dies für Sie von Interesse ist, sollten Sie sich bei den betreffenden Krankenkassen erkundigen.
Wie bereits erwähnt, sind Nachgespräche ein wichtiger Bestandteil der Durchführung von Kursen für Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung im Präventionsbereich. Deshalb ist eine sehr gute Beherrschung der deutschen Sprache Grundvoraussetzung für die Kursleitung. Zumindest wenn Sie das Seminar in Deutsch durchführen wollen

Es ist für die Tätigkeit als Kursleiter zwingend notwendig, dass man selbst zumindest eines der beiden Verfahren in einem qualifizierten Kurs über mindestens 6 Kurs-Einheiten als Teilnehmer erlernt hat und anwenden kann. Dies kann dann ein Kurs vor Ort bei Ihnen zuhause sein und vor der Schulung zum Seminarleiter erfolgen. Es hat aber auch Vorteile, wenn Sie einen solchen Kurs nach der Ausbildung absolvieren. Den Besuch eines solchen Kurses müssen Sie uns nicht formell nachweisen. Dies überlassen wir Ihrer Selbstverantwortung.
In unseren Seminarleiter-Ausbildungen führen wir Selbsterfahrungs-Übungen durch. Diese ersetzen aber nicht das Erlernen des jeweiligen Entspannungsverfahrens in einem Kurs über mehre Wochen. Wir bieten Ihnen eine kompakte, zusammenhängende Ausbildung zum Kursleiter. Das Erlernen der Verfahrens in der Selbstanendung ist nicht Teil der Ausbildung. Sie können dies in einem entsprechenden Kurs in Ihrer Umgebung vor Ort durchführen. Dafür bieten sich natürlich Präventionskurse der Krankenkassen an.

 

 

Psychologische Gesundheitsförderung · Psychologische Ausbildungen · Seminare & Coaching
Tel. 0221/3408917

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