Vom gesundheitlichen Wert des Basenfastens
Durch falsche Ernährung,
Mangel an Bewegung, einen zu
flachem Atem, so wie übermäßigen Stress,
kann es in unserem Organismus zu einer
Übersäuerung kommen. Die gesundheitlichen
Auswirkungen einer Übersäuerung sind
vielfältig. So kann es zu Gicht, Rheuma, Arthrose,
Osteoporose, Übergewicht,
Verstopfung, chronischer Müdigkeit und allgemeinem
Leistungsabfall kommen. Auch
Probleme mit den Zähnen und den Haaren, so wie
Hauterkrankungen können ihre
Ursachen in einem zu hohen Anteil an Säuren im Körper
haben.
Viele Nahrungsmittel,
die wir verzehren, wirken Säure bildend. Dazu gehören
vor allem Fleisch, Wurst,
Milch und Milchprodukte, Eiweiß, Weißmehlprodukte,
Kuchen, so wie Süßigkeiten
und Alkohol. Auch das Rauchen erhöht die Säurebildung
im Körper.
Zur Neutralisierung der Säuren benötigt der
Körper Vitamine und Mineralstoffe.
Enthält die tägliche Nahrung davon nicht genug, holt
der Organismus sich die
benötigten Stoffe aus den körpereigenen Depots, zum
Beispiel aus Knochen,
Muskeln und Zähnen, was dann dort zu einer Unterversorgung an
Nährstoffen
führt.
Durch ein Basenfasten von mindestens 10 Tagen kann man das
gestörte
Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers wieder
herstellen. Um ein Basenfasten
durchzuführen, braucht man sich nicht hinsichtlich der Menge
der Nahrung
einzuschränken, wohl aber bezüglich der Auswahl der
Lebensmittel. Auf alle
Säurebildner wird während eines basischen Fastens
verzichtet. Dafür ernährt man
sich von viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und Reis,
Ölen und Mandeln,
und achtet vor allem darauf, ausreichend Flüssigkeit in Form
von Kräutertees
oder stillen Mineralwassern zu sich zu nehmen.
Kohlensäurehaltiges Wasser und
Kaffee sollten während des Basenfastens gemieden werden, da
auch sie im Körper
zur Säurebildung und so schlecht für die Gesundheit
sind.
Wer sehr stark übersäuert ist und unter
großen gesundheitlichen
Beeinträchtigungen leidet, kann sich zusätzlich ein
Basenpulver besorgen, das
den Vorgang der Entsäuerung wirkungsvoll unterstützen
kann. Eventuell sind auch
zusätzliche Gaben von Vitaminen, Mineralstoffen und
Spurenelementen sinnvoll,
wenn man sich lange Zeit sehr unausgewogen ernährt hat.
Das Basenfasten wird umso größeren Erfolg haben, je
mehr man es unterstützt
durch ausreichende Bewegung, möglichst viel an frischer Luft.
Auch eine
wohltuende Gesichtsbehandlung mit Gesichtspflege
kann auch eine gute Auszeit geben. Da auch Stress dazu führt,
dass im Körper
vermehrt Säuren gebildet werden, sollte man nicht nur
für ausreichend Erholung
sorgen, sonder sich auch eine der vielen Entspannungstechniken
aneignen, die
dabei helfen, die Auswirkungen von
übermäßigem Stress zu reduzieren. Sehr gut
geeignet, um innerlich und äußerlich zur Ruhe zu
kommen, ist das autogene
Training, das man in jeder Volkshochschule erlernen kann. Wem es zu
schwer
fällt, sich nur zu entspannen, sollte es einmal mit der
progressiven
Muskelentspannung nach Jacobsen probieren. Hier werden im Wechsel die
einzelnen
Muskelgruppen angespannt und anschließend entspannt.
Das Basenfasten wird umso
größeren Erfolg haben, je mehr man
es unterstützt durch ausreichende Bewegung, möglichst
viel an frischer Luft.
Auch eine wohltuende Gesichtsbehandlung mit Gesichtspflege
kann auch eine gute Auszeit geben. Auch Stress führt dazu
führt, dass im Körper
vermehrt Säuren gebildet werden. Deshalb sollte man
für ausreichend
Stressreduktion sorgen. Über Stress und die diversen
Möglichkeiten zur
Stressbewältigung wird auf diesen Seiten umfangreich
informiert.
Stressreduktion kann entweder multimodal in Form von
Stressbewältigungs-Trainings oder als regenerative
Maßnahme mit dem
regelmäßigen Einsatz von Entspannungsverfahren wie
bspw. dem Autogenen Training
oder der Progressiven Muskelentspannung bewirkt werden.
Autorin: Ulrike Maldoff
http://www.ulrike-maldoff.de